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Umwelt Unsere Fahrzeuge fuhren bis 2007 mit Rapsöl. Wir waren Vorreiter im Bereich “umweltfreundlich“ (mit nachwachsenden Rohstoffen) Schwerlast-Fahrzeuge einzusetzen. Am Anfang von vielen belächelt, zeigte sich doch, dass sich unser System durchsetzen konnte. Aber da sich die Regierung mal wieder umentschieden hat, (obwohl diese steuerliche Entlastung zugesichert wurde) so dass Mineralölsteuerverluste drohten, wurde kurzerhand der Umweltaspekt unwichtig und so auch dieser Markt besteuert. Neu gebaute sowie auch umgebaute Ölmühlen wurden dadurch finanziell ruiniert. Die Vorteile von Rapsöl sind jedoch nicht von der Hand zu weisen! Rapsöl- wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt
- ist schwefelfrei (<0,001 %)
- senkt deutlich die Ruß-Emission (bis zu ca. 50 %)
- gibt bei der Verbrennung etwa soviel CO² ab, wie die Pflanze beim Wachstum aufgenommen hat (geschlossener CO² -Kreislauf)
- enthält kein Benzol und keine anderen Aromate
- verringert die Kohlenwasserstoff-Emmision (vor allem die Emission von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen)
- ist biologisch leicht abbaubar und gefährdet bei Unfällen nicht Boden und Grundwasser
- besitzt eine hohe Schmierfähigkeit und schont den Motor
- ist eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Diesel
Der damalige Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, hat sich gegenüber dem damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin zu Weltklimakonferenz in Den Haag geäußert und ernsthafte Anstrengungen aller Industrieländer gefordert, um das Ziel eines Abbaus der Treibhausgas-Emissionen zu erreichen. Dabei betonte er das weltweite Potenzial der Land- und Forstwirtschaft. Über nahwachsende Rohstoffe seien fossile Energieträger zu ersetzen, so Sonnleitner. In Deutschland habe das Erneuerbare Energien-Gesetz die Voraussetzung für die bisher erreichte Verringerung des CO²-Ausstoßes um 15 % geschaffen. Um jedoch das Ziel der Bundesregierung, eine Minderung von 25 % bis zum Jahr 2005, zu erreichen, mussten weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Neben Holz sei Biogas die erneuerbare Energie der Zukunft. Laut Bundesumweltministerium liege das Potenzial landwirtschaftlicher Biogasanlagen bei 2000.000. Eine große Anzahl von Kraftwerken mit fossilen Energieträgern oder die Hälfte aller Kernkraftwerke könne durch dies landwirtschaftliche Energieerzeugung ersetzt werden. Auch der Anbau von Raps und seine Nutzung als Biodiesel könne erheblich ausgeweitet werden und damit eine Verringerung der Klimagasemmionen von 5 Millionen Tonnen CO² erreicht werden. (iwr)
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 | Ludwig Gollmann Transporte | info@gollmann.net |